Kinder gehören in die Schule - nicht in die Fabrik!

Kinderarbeiter - Don Bosco - Jugend Dritte Welt e.V.
Kinderarbeiter in Indien. © Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V.

„Ich kenne die Welt nun gut genug, um über nichts mehr in Erstaunen zu geraten; aber noch immer erstaunt es mich, dass man mich schon in so jungen Jahren verstoßen hat, ein Kind mit außerordentlichen Fähigkeiten, mit großer Beobachtungsgabe, rege, wissbegierig, zart und körperlich wie geistig leicht verletzbar, und es scheint mir seltsam genug, dass niemand ein gutes Wort für mich einlegte. Niemand tat es, und ich wurde, zehn Jahre alt, ein kleiner Sklave bei Murdstone & Grinby.”

Mit diesen Worten beginnt Charles Dickens in seinem Roman David Copperfield die Schilderung der Zeit, während der der Romanheld als Kind in einer Fabrik arbeiten musste. In David Copperfield als Kinderarbeiter steht uns aber auch der Junge Charles Dickens gegenüber. Charles Dickens musste als Junge einige Monate in einer Fabrik für Schuhcreme arbeiten. Sein Vater John Dickens war mehrere Monate wegen Schulden im Marshalsea-Gefängnis inhaftiert. Nach einer Entspannung der finanziellen Notlage der Familie Dickens und der Entlassung John Dickens' aus dem Gefängnis konnte Charles jedoch wieder eine Schule besuchen.
Nun konnte er wieder Mut schöpfen, und seine „Hoffnungen, ein gelehrter Mann zu werden,” die er zuvor als Kinderarbeiter vernichtet sah, konnten sich verwirklichen.

Kinderarbeiter - Don Bosco - Jugend Dritte Welt e.V.
© Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V.

Kinderarbeit gehört jedoch nicht der Vergangenheit an. Laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation gibt es weltweit mehr als 210 Millionen Kinder, die regelmäßig mehrere Stunden am Tag arbeiten müssen. Wie bei Charles Dickens ist große materielle Armut die Hauptursache dafür, dass Kinder zur Unterstützung ihrer Familien arbeiten müssen.

Don Bosco JUGEND DRITTE WELT setzt sich für Kinderarbeiter in Indien ein. Über 70 Kinder besuchen die von JUGEND DRITTE WELT errichtete Kinderarbeiterschule in Ravulapalem.

Charles Dickens schrieb in David Copperfield: „Ich weiß, dass ich vom Morgen bis zum Abend... als armseliges Kind arbeitete. Ich weiß, dass ich halb verhungert auf den Straßen herumlungerte. Ich weiß, dass, wenn nicht der Himmel die Hand über mich gehalten hätte, ich leicht ein kleiner Dieb oder Vagabund hätte werden können, da sich niemand um mich kümmerte.” In seinen Werken setzte er sich stets für die Armen ein und die Liebe zur Menschlichkeit bildet ein Leitgedanke in all seinen Werken. Dem entsprechend möchten wir als Dickens-Gesellschaft die Projekte von Don Bosco JUGEND DRITTE WELT gegen Kinderarbeit und Kinderarmut unterstützen.


Auch Sie können mithelfen, dass die Hoffnungen der Kinder nicht vernichtet werden.


Befreien Sie ein Kind
von der gefährlichen,
aussichtslosen Schufterei!

Kinderarbeiter - Don Bosco - Jugend Dritte Welt e.V.
© Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V.

Unterstützen Sie die Kinderarbeiterschule in Ravulapalem mit einer Spende,
jeder Betrag hilft:

10 EUR pro Kind kostet das Essen für einen Monat
18 EUR pro Kind kostet das Schulmaterial für ein halbes Jahr

Konto: JUGEND DRITTE WELT e.V.
Kontonr.: 870 005
Sparda Bank West, BLZ 370 605 90
Stichwort: P/Indien/Ravulapalem
oder
Konto: Ch. Dickens-Gesellschaft e.V.
Kontonr.: 546 828 02
Sparkasse Saarbrücken, BLZ 590 501 01
Stichwort: Kinderarbeit

Kinderarbeiter - Don Bosco - Jugend Dritte Welt e.V.
© Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V.

Für seine Arbeit erhielt JUGEND DRITTE WELT das Spendensiegel des deutschen Zentralinstitus für soziale Fragen (DZI) - ein Zeichen für besondere Vertrauenswürdigkeit.

Weitere Informationen zu diesem Projekt gegen Kinderarbeit
finden Sie in folgendem pdf-Dokument:

>>> Projektbeschreibung <<<